
Bewegungsmelder
Bewegungsmelder sind Sensoren einer Einbruchmeldeanlage, die bemerken, wenn sich jemand in einem Raum oder draußen bewegt. Sie sind ein wichtiger Teil jeder Einbruchmeldeanlage (EMA) und helfen, Einbrecher früh zu entdecken, bevor sie Schaden anrichten können. Viele Modelle sind so eingestellt, dass sie Haustiere wie Hunde oder Katzen nicht als Gefahr melden.
Ein Bewegungsmelder "sieht" nicht mit Augen, sondern mit besonderen Sensoren. Der gängigste Typ, der PIR-Melder, fühlt die Wärme von Menschen. Wenn jemand durch den Raum geht, verändert sich die Wärme in der Luft, und der Melder schickt ein Signal an die Alarmzentrale. Der MW-Melder sendet unsichtbare Wellen (wie ein Radar) aus und prüft, ob sie zurückkommen. So überwachen sie Bereiche bis zu 15 Meter weit und in einem breiten Winkel.
| Art | So arbeitet es | Gut geeignet für | Schwachpunkte |
|---|---|---|---|
| PIR-Melder | Fühlt Wärme | Innenräume, Flure – günstig und ignoriert kleine Tiere | Beeinflusst durch Hitze oder Sonne |
| MW-Melder | Sendet Mikrowellen | Garagen, Gärten – funktioniert bei Regen oder durch Wände | Melden auch Fahrzeuge oder Tiere |
| Dual-Melder | Wärme plus Wellen | Wichtige Zimmer – wenige Fehlalarme | Kostet etwas mehr |
Bewegungsmelder decken große Flächen ab und sind schwer zu umgehen und erfüllen somit höchste Sicherheitsanforderungen. Schutz vor Manipulation, wie Abdecken mit Spray, ist integriert. In modernen Häusern mit Smart-Home schalten sie Lichter ein oder starten Aufnahmen bei Kameras automatisch.



