Glasbruchmelder sind intelligente Sensoren in Einbruchmeldeanlagen, die das Klirren oder Brechen von Fensterglas hören oder spüren. Sie integrieren sich nahtlos in Einbruchmeldeanlagen und warnen dich, wenn ein Einbrecher eine Glasscheibe einschlägt. So hast du extra Schutz für große Glasflächen wie Terrassentüren oder Schaufenster, wo normale Türsensoren für einen erhöten Schutz nicht ausreichend sind.
Glasbruchmelder haben Mikrofone für typische Glasgeräusche. Beim Einschlagen einer Scheibe gibt es erst einen tiefen Knall (der Schlag), dann hohe Klirrtöne (die Splitter). Der Melder hört genau diese Folge und schickt einen Alarm an die Einbruchmeldeanlage. Er unterscheidet das von harmlosen Lauten wie einem fallenden Glas oder Musik, dank intelligenten Filtern in seinem Mikrofon.
Es gibt zwei Hauptarten: Akustische Melder hängen im Raum und hören den Schall eines berstenden Fensters. Aktive Melder kleben direkt auf der Scheibe und spüren Schwingungen die ein Bruch vom Glas auslöst. Das Signal wird von dem Glasbruchmelder entweder über ein Kabel oder über Funk an die Einbruchmeldeanlage übertragen.
Ein Glasbruchmelder schützt genau da, wo Einbrecher oft starten: am Fenster. Sie lösen nur bei echtem Bruch aus und die Einbruchmeldeanlage erzeugt weniger Fehlalarme. Gute Modelle halten Normen wie EN 50131 (Grade 2–4) ein.

Bewegungsmelder
Bewegungsmelder sind Sensoren einer Einbruchmeldeanlage, die bemerken, wenn sich jemand in einem Raum oder draußen bewegt. Sie sind ein wichtiger Teil jeder Einbruchmeldeanlage (EMA) und helfen, Einbrecher früh zu entdecken, bevor sie Schaden anrichten können. Viele Modelle sind so eingestellt, dass sie Haustiere wie Hunde oder Katzen nicht als Gefahr melden.
Ein Bewegungsmelder "sieht" nicht mit Augen, sondern mit besonderen Sensoren. Der gängigste Typ, der PIR-Melder, fühlt die Wärme von Menschen. Wenn jemand durch den Raum geht, verändert sich die Wärme in der Luft, und der Melder schickt ein Signal an die Alarmzentrale. Der MW-Melder sendet unsichtbare Wellen (wie ein Radar) aus und prüft, ob sie zurückkommen. So überwachen sie Bereiche bis zu 15 Meter weit und in einem breiten Winkel.
| Art | So arbeitet es | Gut geeignet für | Schwachpunkte |
|---|---|---|---|
| PIR-Melder | Fühlt Wärme | Innenräume, Flure – günstig und ignoriert kleine Tiere | Beeinflusst durch Hitze oder Sonne |
| MW-Melder | Sendet Mikrowellen | Garagen, Gärten – funktioniert bei Regen oder durch Wände | Melden auch Fahrzeuge oder Tiere |
| Dual-Melder | Wärme plus Wellen | Wichtige Zimmer – wenige Fehlalarme | Kostet etwas mehr |
Bewegungsmelder decken große Flächen ab und sind schwer zu umgehen und erfüllen somit höchste Sicherheitsanforderungen. Schutz vor Manipulation, wie Abdecken mit Spray, ist integriert. In modernen Häusern mit Smart-Home schalten sie Lichter ein oder starten Aufnahmen bei Kameras automatisch.

Magnetkontakt an Fenster
Magnetkontakte sind essenzielle Sensoren in jeder Einbruchmeldeanlage (EMA), die Türen, Fenster und Tore zuverlässig überwachen. Sie erkennen sofort, wenn jemand unbefugt eindringt, und lösen so frühzeitig Alarm aus.
Ein Magnetkontakt besteht aus zwei Teilen: einem kleinen Magneten und einem Schalter (meist Reed-Schalter). Der Magnet wird am beweglichen Flügel (Fenster oder Tür) befestigt, der Schalter am festen Rahmen. Wenn alles geschlossen ist, hält der Magnet den Schalter elektrisch geschlossen, bei Öffnung trennt sich der Kontakt, und die Zentrale der EMA erkennt die Störung sofort.
Bei Magnetkontakten einer höheren Sicherungsklasse erfolgt zusätzlich durch den Magnetkontakt eine Prüfung auf eine mögliche Sabotage durch einen Magnet von außen.
Magnetkontakte können sowohl im Rahmen von Fenstern als auch auf dem Rahmen montiert werden. In diesem Fall spricht man von einem Einbaumagnetkontakt oder einem Aufbaumagnetkontakt. Es bestehen keine Unterschiede in der Funktionalität zwischen den beiden Montagearten.
Magnetkontakte sind extrem zuverlässig und manipulationssicher (ab Grad 3 bzw. VdS Kl. C), da sie keine beweglichen Teile haben und unsichtbar montiert werden können. Sie reduzieren Falschalarme, da sie nur auf echte Öffnungen reagieren. Magnetkontakte können Benutzer einer EMA beim Verlassen des Hauses daran Erinnern, dass noch Fenster geöffnet sind und somit das Einbruchrisiko sehr deutlich verringern.
Erfahren sie einfach erklärt die Grundlagen einer Einbruchmeldeanlage. Eine Einbruchmeldeanlage (EMA) ist ein elektronisches Sicherheitssystem. Einbrüche werden mit ihr frühzeitig erkannt, gemelden und dadurch verhindert oder zumindest erschwert. Sie überwacht Türen, Fenster und Räume, wertet alle Signale in einer Zentrale aus und löst im Alarmfall Sirenen, Lichtsignale oder eine stille Meldung an eine Leitstelle aus.
Die Zentrale ist das Herzstück jeder EMA und verarbeitet Signale von allen Sensoren. Sie überprüft automatisch, ob ein echter Einbruch vorliegt, oder ob es sich um eine Störung handelt, und entscheidet dann über die Art des Alarms. Dank integriertem Notstrom (z. B. Akku) funktioniert sie auch bei Stromausfällen stundenlang weiter und hat einen Sabotageschutz, der Manipulationen erkennt.
Bewegungsmelder (PIR-Melder): Passiv-Infrarot-Sensoren erkennen Wärme und Bewegungen von Personen. Sie decken Räume bis 12 Meter ab und unterscheiden sich von Mikrowellenmeldern, die Bewegungen per Radar orten.
Tür-/Fensterkontakte (Magnetkontakte): Diese bestehen aus Magnet und Schalter; bei Öffnung unterbricht sich der Kontakt und löst Alarm aus – ideal für Türen, Fenster oder Garagentore.
Glasbruchmelder: Akustische Sensoren hören das typische Geräusch von berstendem Glas und reagieren nur auf echte Bruchlaute, nicht auf harmlose Klänge.
Akustische Sirenen: Laut dröhnend (bis 110 dB) im Gebäude und draußen, um Einbrecher zu vertreiben und Nachbarn zu alarmieren deshalb laufen Sie oft 3–15 Minuten, je nach Einstellung.
Optische Signale (Blitzlichter): Helle Stroboskoplampen machen den Alarm sichtbar dadurch kann man einen Alarm schon aus einiger Entfernung entdecken.
Über verschiedene Module werden Alarme per GSM/LTE (Mobilfunk) oder IP an Sie, die Polizei oder den Sicherheitsdienst übermittelt, auch wenn Einbrecher Telefonleitungen kappen. Sprachmeldungen oder App-Benachrichtigungen informieren präzise über den Ort der Störung. Dies gehört zu den Grundlagen einer Einbruchmeldeanlage.
Beim Einschalten testet die Anlage alle Melder zwingend, um Fehlalarme zu vermeiden. Ohne erfolgreichen Test schaltet Sie nicht automatisch scharf.
Grad 1: Basis für niedriges Risiko (z. B. Schuppen) – einfache Sensoren.
Grad 2: Standard für Wohnhäuser – schützt gegen Gelegenheitskriminelle mit Sabotageschutz.
Grad 3/4: Hochsicherheit für Banken – redundante Systeme gegen Profis.
VdS-Klassen (A–C): Deutsche Zertifizierung für Zuverlässigkeit.