
Bewegungsmelder
Ein Bewegungsmelder in einer Einbruchmeldeanlage überwacht Räume und Bereiche automatisch. Sobald sich jemand dort bewegt, erkennt der Melder das und sendet ein Signal an die Alarmzentrale. Dann löst die Anlage Alarm aus, damit Sie schnell reagieren können oder die Täter direkt abgeschreckt werden.
Bewegungsmelder sind besonders wichtig, weil sie Bereiche im Inneren überwachen, die Tür- und Fensterkontakte nicht erfassen können. Deshalb bilden sie zusammen mit anderen Meldern ein vollständiges Sicherheitssystem.
Die meisten Bewegungsmelder arbeiten mit PIR-Technik (Passiv-Infrarot). Das bedeutet: Der Melder misst ständig die Wärmestrahlung im Raum. Jeder Mensch gibt Körperwärme ab, und wenn sich jemand durch den überwachten Bereich bewegt, verändert sich das Wärmebild. Diese Veränderung nimmt der Sensor wahr und meldet sie sofort an die Zentrale.
Wichtig dabei ist, dass der Melder nur auf schnelle Veränderungen reagiert. Langsame Temperaturänderungen durch Heizung oder Sonneneinstrahlung erkennt er als normale Umgebung. Dadurch entstehen weniger Fehlalarme.
Einige hochwertige Bewegungsmelder nutzen zusätzlich Dual-Technologie. Das heißt: Sie kombinieren PIR mit einer zweiten Erkennungsmethode, zum Beispiel Mikrowellen. Erst wenn beide Sensoren gleichzeitig eine Bewegung melden, löst die Einbruchmeldeanlage aus. Das sorgt für noch mehr Sicherheit gegen Fehlalarme.
In einer Einbruchmeldeanlage platzieren wir Bewegungsmelder meist an strategisch wichtigen Stellen. Dazu gehören zum Beispiel Flure, Treppenhäuser oder Durchgangsbereiche, durch die ein Einbrecher gehen muss. Auch in Bereichen wie Büros, Lagerräumen oder Wohnzimmern setzen wir sie gezielt ein.
Damit der Melder optimal arbeitet, achten wir auf den richtigen Montageort. Er sollte nicht direkt auf Heizkörper, Klimaanlagen oder Fenster zeigen, denn diese können Fehlalarme auslösen. Außerdem gibt es Modelle mit Haustierimmunität. Diese Melder ignorieren kleine Tiere bis zu einem bestimmten Gewicht, damit Ihr Hund oder Ihre Katze keinen Alarm auslöst.
Ein Bewegungsmelder in der Einbruchmeldeanlage reagiert schnell und zuverlässig. Dadurch erkennt Ihr Sicherheitssystem jeden Eindringling sofort, auch wenn Türen und Fenster geschlossen bleiben. Außerdem lässt sich der Melder flexibel in bestehende Anlagen integrieren und bei Bedarf erweitern. Wir beraten Sie gerne, welche Bewegungsmelder für Ihr Objekt die richtige Wahl sind, und übernehmen die fachgerechte Installation.

Magnetkontakt an Fenster
Ein Magnetkontakt in einer Einbruchmeldeanlage überwacht, ob Türen oder Fenster geöffnet werden. Sobald jemand eine gesicherte Tür oder ein Fenster öffnet, erkennt der Kontakt das sofort und meldet es an die Alarmzentrale. Dann löst die Anlage Alarm aus, damit Sie schnell reagieren können oder der Täter abgeschreckt wird.
Magnetkontakte gehören zu den wichtigsten Bauteilen einer Einbruchmeldeanlage, denn sie überwachen direkt die Eintrittspunkte ins Gebäude. Deshalb setzt man sie an allen Außentüren, Fenstern, Terrassentüren und manchmal auch an Innentüren zu sensiblen Bereichen ein.
Ein Magnetkontakt besteht aus zwei Teilen: einem Magneten und einem Reedkontakt (auch Sensor genannt). Den Magneten montieren wir am beweglichen Teil, also am Fensterflügel oder an der Tür. Den Reedkontakt bringen wir direkt daneben am festen Rahmen an.
Solange Tür oder Fenster geschlossen sind, liegen Magnet und Sensor nah beieinander. Das Magnetfeld hält einen winzigen Schalter im Reedkontakt geschlossen. Die Alarmanlage erkennt: Alles ist in Ordnung.
Öffnet jemand die Tür oder das Fenster, entfernen sich Magnet und Sensor voneinander. Dadurch verschwindet das Magnetfeld, und der Schalter im Reedkontakt öffnet sich. Die Zentrale registriert diese Änderung sofort und löst Alarm aus oder zeigt an, welches Fenster offen ist, falls die Anlage gerade unscharf ist.
Es gibt Aufputz-Magnetkontakte, die außen auf Rahmen und Tür sichtbar montiert werden. Diese Variante ist einfach zu installieren und eignet sich gut für die Nachrüstung. Daneben gibt es Einbau-Magnetkontakte, die im Rahmen oder in der Tür verschwinden. Sie sind von außen unsichtbar und deshalb schwerer manipulierbar. Wir empfehlen sie besonders für hochwertige Objekte oder sensible Bereiche.
Hochwertige Magnetkontakte verfügen über eine Sabotageüberwachung. Das bedeutet: Wenn jemand versucht, den Kontakt abzureißen oder zu manipulieren, meldet er das sofort an die Zentrale. Dadurch können Täter das System nicht einfach außer Kraft setzen.
Magnetkontakte arbeiten zuverlässig, schnell und wartungsarm. Sie reagieren schon beim Öffnen der Tür oder des Fensters, also bevor ein Einbrecher ins Gebäude gelangt. Wir planen für Sie, welche Türen und Fenster mit Magnetkontakten gesichert werden sollten, und übernehmen die fachgerechte Montage – damit Ihre Einbruchmeldeanlage rundum schützt.
Erfahren Sie einfach erklärt die Grundlagen einer Einbruchmeldeanlage. Eine Einbruchmeldeanlage (EMA) ist ein elektronisches Sicherheitssystem. Einbrüche werden mit ihr frühzeitig erkannt, gemeldet und dadurch verhindert oder zumindest erschwert. Sie überwacht Türen, Fenster und Räume, wertet alle Signale in einer Zentrale aus und löst im Alarmfall Sirenen, Lichtsignale oder eine stille Meldung an eine Leitstelle aus.
Die Zentrale ist das Herzstück jeder EMA und verarbeitet Signale von allen Sensoren. Sie überprüft automatisch, ob ein echter Einbruch vorliegt, oder ob es sich um eine Störung handelt, und entscheidet dann über die Art des Alarms. Dank integriertem Notstrom (z. B. Akku) funktioniert sie auch bei Stromausfällen stundenlang weiter und hat einen Sabotageschutz, der Manipulationen erkennt.
Bewegungsmelder (PIR-Melder): Passiv-Infrarot-Sensoren erkennen Wärme und Bewegungen von Personen. Sie decken Räume bis 12 Meter ab und unterscheiden sich von Mikrowellenmeldern, die Bewegungen per Radar orten.
Tür-/Fensterkontakte (Magnetkontakte): Diese bestehen aus Magnet und Schalter; bei Öffnung unterbricht sich der Kontakt und löst Alarm aus – ideal für Türen, Fenster oder Garagentore.
Glasbruchmelder: Akustische Sensoren hören das typische Geräusch von berstendem Glas und reagieren nur auf echte Bruchlaute, nicht auf harmlose Klänge.
Akustische Sirenen: Laut dröhnend (bis 110 dB) im Gebäude und draußen, um Einbrecher zu vertreiben und Nachbarn zu alarmieren, deshalb ertönen Sie oft 3–15 Minuten, je nach Einstellung.
Optische Signale (Blitzlichter): Helle Stroboskoplampen machen den Alarm sichtbar. Dadurch kann man einen Alarm schon aus einiger Entfernung entdecken.
Über verschiedene Module werden Alarme per GSM/LTE (Mobilfunk) oder IP an Sie, die Polizei oder den Sicherheitsdienst übermittelt, auch wenn Einbrecher Telefonleitungen kappen. Sprachmeldungen oder App-Benachrichtigungen informieren präzise über den Ort der Störung. Dies gehört zu den Grundlagen einer Einbruchmeldeanlage.
Beim Einschalten testet die Anlage alle Melder zwingend, um Fehlalarme zu vermeiden. Ohne erfolgreichen Test schaltet Sie nicht automatisch scharf.
Grad 1: Basis für niedriges Risiko (z. B. Schuppen) – einfache Sensoren.
Grad 2: Standard für Wohnhäuser – schützt gegen Gelegenheitskriminelle mit Sabotageschutz.
Grad 3/4: Hochsicherheit für Banken – redundante Systeme gegen Profis.
VdS-Klassen (A–C): Deutsche Zertifizierung für Zuverlässigkeit.