Erfahren sie einfach erklärt die Grundlagen einer Einbruchmeldeanlage. Eine Einbruchmeldeanlage (EMA) ist ein elektronisches Sicherheitssystem. Einbrüche werden mit ihr frühzeitig erkannt, gemelden und dadurch verhindert oder zumindest erschwert. Sie überwacht Türen, Fenster und Räume, wertet alle Signale in einer Zentrale aus und löst im Alarmfall Sirenen, Lichtsignale oder eine stille Meldung an eine Leitstelle aus.
Die Zentrale ist das Herzstück jeder EMA und verarbeitet Signale von allen Sensoren. Sie überprüft automatisch, ob ein echter Einbruch vorliegt, oder ob es sich um eine Störung handelt, und entscheidet dann über die Art des Alarms. Dank integriertem Notstrom (z. B. Akku) funktioniert sie auch bei Stromausfällen stundenlang weiter und hat einen Sabotageschutz, der Manipulationen erkennt.
Bewegungsmelder (PIR-Melder): Passiv-Infrarot-Sensoren erkennen Wärme und Bewegungen von Personen. Sie decken Räume bis 12 Meter ab und unterscheiden sich von Mikrowellenmeldern, die Bewegungen per Radar orten.
Tür-/Fensterkontakte (Magnetkontakte): Diese bestehen aus Magnet und Schalter; bei Öffnung unterbricht sich der Kontakt und löst Alarm aus – ideal für Türen, Fenster oder Garagentore.
Glasbruchmelder: Akustische Sensoren hören das typische Geräusch von berstendem Glas und reagieren nur auf echte Bruchlaute, nicht auf harmlose Klänge.
Akustische Sirenen: Laut dröhnend (bis 110 dB) im Gebäude und draußen, um Einbrecher zu vertreiben und Nachbarn zu alarmieren deshalb laufen Sie oft 3–15 Minuten, je nach Einstellung.
Optische Signale (Blitzlichter): Helle Stroboskoplampen machen den Alarm sichtbar dadurch kann man einen Alarm schon aus einiger Entfernung entdecken.
Über verschiedene Module werden Alarme per GSM/LTE (Mobilfunk) oder IP an Sie, die Polizei oder den Sicherheitsdienst übermittelt, auch wenn Einbrecher Telefonleitungen kappen. Sprachmeldungen oder App-Benachrichtigungen informieren präzise über den Ort der Störung. Dies gehört zu den Grundlagen einer Einbruchmeldeanlage.
Beim Einschalten testet die Anlage alle Melder zwingend, um Fehlalarme zu vermeiden. Ohne erfolgreichen Test schaltet Sie nicht automatisch scharf.
Grad 1: Basis für niedriges Risiko (z. B. Schuppen) – einfache Sensoren.
Grad 2: Standard für Wohnhäuser – schützt gegen Gelegenheitskriminelle mit Sabotageschutz.
Grad 3/4: Hochsicherheit für Banken – redundante Systeme gegen Profis.
VdS-Klassen (A–C): Deutsche Zertifizierung für Zuverlässigkeit.



