Glasbruchmelder sind intelligente Sensoren in Einbruchmeldeanlagen, die das Klirren oder Brechen von Fensterglas hören oder spüren. Sie integrieren sich nahtlos in Einbruchmeldeanlagen und warnen dich, wenn ein Einbrecher eine Glasscheibe einschlägt. So hast du extra Schutz für große Glasflächen wie Terrassentüren oder Schaufenster, wo normale Türsensoren für einen erhöten Schutz nicht ausreichend sind.
Glasbruchmelder haben Mikrofone für typische Glasgeräusche. Beim Einschlagen einer Scheibe gibt es erst einen tiefen Knall (der Schlag), dann hohe Klirrtöne (die Splitter). Der Melder hört genau diese Folge und schickt einen Alarm an die Einbruchmeldeanlage. Er unterscheidet das von harmlosen Lauten wie einem fallenden Glas oder Musik, dank intelligenten Filtern in seinem Mikrofon.
Es gibt zwei Hauptarten: Akustische Melder hängen im Raum und hören den Schall eines berstenden Fensters. Aktive Melder kleben direkt auf der Scheibe und spüren Schwingungen die ein Bruch vom Glas auslöst. Das Signal wird von dem Glasbruchmelder entweder über ein Kabel oder über Funk an die Einbruchmeldeanlage übertragen.
Ein Glasbruchmelder schützt genau da, wo Einbrecher oft starten: am Fenster. Sie lösen nur bei echtem Bruch aus und die Einbruchmeldeanlage erzeugt weniger Fehlalarme. Gute Modelle halten Normen wie EN 50131 (Grade 2–4) ein.



